Taco Bell Hot Sauces

16. Juli 2012

Bei meinem letzten Urlaub in den USA habe ich im Supermarkt Taco Bell Hot Sauces entdeckt. Amerika-Reisende kennen Taco Bell aus Fast Food Restaurant. Kraft Foods hat sich den guten Namen der Kette zunutze gemacht und Hot Sauces damit gelabelt. Die Taco Bell Hot Sauces gibt es in drei Sorten: Bold and Creamy Chipotle Sauce, Bold and Creamy Spicy Ranchero Sauce und Bold and Bold and Creamy Spicy Jalapeno Sauce.

Bold and Creamy Chipotle Sauce
Der Geruch der Bold and Creamy Chipotle Sauce ist intensiv – es riecht nach rauchigem Bacon und ein bisschen auch nach Käse. Genau die richtige Sauce, um dem Gericht eine würzige Note zu verleihen, ohne es zu erdrücken. Probiert habe ich es sogar auf einem Hot Dog, und der war lecker damit. Erwartet nicht viel Schärfe – die wird durch die Milchprodukte in der Bold and Creamy Chipotle Sauce gebändigt. Ansonsten aber eine echt leckere Sauce.

Bold and Creamy Spicy Ranchero Sauce
Von der Bold and Creamy Spicy Ranchero Sauce war ich echt enttäuscht. Kein wirklich kräftiger Geschmack – alles etwas lasch. Schmeckt wie ein stinknormales amerikanisches Dressing mit einem Ansatz von Schärfe, der sich aber wirklich nur erahnen lässt. Kein Wunder: In der Zutatenliste taucht kein bisschen Chili auf. Die Bold and Creamy Spicy Ranchero Sauce kann ich als Hot Sauce nicht weiterempfehlen.

Bold and Creamy Spicy Jalapeno Sauce
Hält der Name dieses Mal, was er verspricht? Spicy Jalapeno klingt ja zumindest schon mal gut. Die Chili schmeckt man auch durch, wenngleich nicht sonderlich stark. Knoblauch und Paprika sind auch zu bemerken. Allerdings hat die Bold and Creamy Spicy Jalapeno Sauce durchaus eine angenehme Würze, die wohl eher den typischen Kraft Saucen Konsumenten anspricht als uns Chiliheads.

Blair’s Death Sauce App

12. Juli 2012

Dass die Jungs und Mädels von Blair’s gute Hot Sauces herstellen, ist hinlänglich bekannt. Dass sie Humor haben, beweist der Totenkopf an den Blair’s Flaschen. Doch sie scheinen auch etwas von modernem Marketing zu verstehen. Anders lässt es sich nicht erklären, dass wir gerade im iTunes Store auf die App “Death Sauce” gestoßen sind. Diese ist kostenlos – noch ein Grund mehr, sich die App gleich mal näher anzuschauen.

Der User wird mit einem Intro, das man auch überspringen kann, begrüßt. Anschließend erscheint ein brennendes Skelett neben einem Button “Create Reserve”. Tun wir das mal. Flasche ausgewählt (wir entscheiden uns für die klassische Hot Sauce Flaschenform “Blair’s Blazing Quad mit 250 ml Fassungsvermögen – es gibt neun weitere Versionen, die zwischen 150 und 2.000 Dollar kosten) und auf geht’s zu den Hot Sauces. Es stehen fünf verschiedene zur Verfügung: Blair’s Homemade Brew, Nitro sowie 1, 5 und 16 Millionen Scoville. Wir entscheiden uns für die goldene Mitte – 1 Million Scoville reichen völlig aus (Blair’s gibt entsprechende Warnhinweise mit auf den Weg).

Nun geht es noch um das Design. Wir wählen aus den vier Wachsfarben Gold aus. Anschließend muss man sich für einen Schädel entscheiden, wobei der traditionelle im Preis inbegriffen ist (Gold und Platinum kosten jeweils ca. 50 Dollar) – unsere Wahl. Das Wachs kann zu guter Letzt noch veredelt werden.

Nun geht es ans Personalisieren. Der Flasche kann eine persönliche Nachricht beigefügt und ein individueller Name verliehen werden. Gesagt, getan.

Und wofür das alles? Für uns in Deutschland nur zum Spaß. Man kann die Flasche abspeichern in seiner “Wall of Flame” oder virtuell per Facebook & Co. verschicken. In den USA ist eine Bestellung der selbst kreierten Blair’s Death Sauce möglich. Kosten: ab 150 Dollar.

Übrigens gibt es die App für iPad, iPhone und Android.

Texas Creek Products Pure Evil SHU Capsaicin Tropfen

10. Juli 2012

Wer denkt, er hätte es schon mit den schärfsten Hot Sauces aufgenommen und diesen Kampf gewonnen, der findet mit den Texas Creek Products Pure Evil SHU Capsaicin Tropfen seinen Meister. Im TV würdet ihr jetzt lesen: Bitte nicht nachmachen! Aber Chiliheads wären keine Chiliheads, wenn sie es nicht wenigstens versuchen würden oder?

Die Texas Creek Products Pure Evil SHU Capsaicin Tropfen stecken in einer Flasche, die mich stark an die Nasentropfen meiner Kindheit erinnern. Damit man auch ja nicht zuviel auf einmal konsumiert, werden die Tropfen mit einer Pipette aus der Flasche geholt. Sie bestehen aus purem Capsaicin mit 15 bis 16 Millionen Scoville. Wasser, Alkohol, Vitamin C (jippie) und einem Verdickungsmittel.

Wer es nicht lassen kann, probiert die Texas Creek Products Pure Evil SHU Capsaicin Tropfen pur. Doch seid gewarnt: Es ist die Hölle. Nutzt sie lieber nur im Essen! Sowas Scharfes habt ihr noch nie in eurem Mund gehabt, da bin ich mir sicher. Es brennt nicht nur – es tut einfach nur weh. Kein Vergnügen, sondern erbarmungslose Schmerzen, die nicht mit der schärfsten Hot Sauce vergleichbar sind. Selbst 30 Minuten später ist noch keine wirkliche Besserung in Sicht. Anderthalb Stunden später sind die Schmerzen gemildert, aber die Schärfe ist trotzdem noch deutlich zu spüren.

Wer die Texas Creek Products Pure Evil SHU Capsaicin Tropfen überlebt, wird sowas wahrscheinlich nie wieder probieren und hat die Chiliheads-Krönung erlebt. Bleibt die Frage, warum solch ein Produkt auf den Markt geworfen wird. Dann doch lieber eine schöne aromatische Hot Sauce.

Die schärfsten Mad Dog Hot Sauces

09. Juli 2012

Nachdem wir nun schon mehrere Hot Sauces von Mad Dog vorgestellt haben, erreichte uns nun die Frage nach den schärfsten Saucen der Ashley Food Company, die mit den Mad Dog Hot Sauces seit 1991 immer wieder Preise abräumt – bereits mehr als 50 Auszeichnungen können die Hersteller aufweisen.

Und hier die Liste der schärfsten Mad Dog Hot Sauces:

Buddha Bill’s Peach Habanero Hot Sauce

06. Juli 2012

Pfirsiche in einer Hot Sauce? Ok, I’ll give it a try, aber etwas skeptisch bin ich schon, denn süß und scharf ist nicht so meine Lieblingskombo. Vielleicht ändert sich das ja mit der Buddha Bill’s Peach Habanero Hot Sauce.

Bei Hot Sauces mit Früchten im Namen gehe ich erstmal von wenig Schärfe aus – das lehrt mich meine Erfahrung. Aber die Buddha Bill’s Peach Habanero Hot Sauce geht in die richtige Richtung und ist nicht ganz so mild wie ihre fruchtigen Artgenossen. Fein fein. Trotzdem: Feuer spuckt man damit nicht. Pfirsiche, orangefarbene Habaneros, Apfelessig, Orangensaft und brauner Zucker bilden zusammen die wunderschön anzusehende Buddha Bill’s Peach Habanero Hot Sauce mit ihren Chilistückchen.

Es lohnt sich auf jeden Fall, die Sauce vor dem Gebrauch in diversen Gerichten pur zu probieren. Hier kann man das mal ganz gut aushalten. Erst kommt der Geschmack, dann die (zurückhaltende) Schärfe. Ein Glas Milch zum Kompensieren ist nicht nötig, aber man merkt die Habaneros durchaus.

Die Buddha Bill’s Peach Habanero Hot Sauce eignet sich hervorragend dafür, Hähnchenschenkel im Ofen einige Minuten vor dem Ende damit zu bestreichen. Oder man dippt die Schenkel einfach in die Sauce. Vom saftigen Fleisch ist trotz der Sauce noch immer was zu schmecken. Wer also auf fruchtige Schärfe steht, für den ist die Buddha Bill’s Peach Habanero Hot Sauce genau richtig.

Bacon Hot Pepper Sauce

05. Juli 2012

Ich oute mich: Ich liebe Bacon. Die großen Fastfood Ketten machen sicher einen nicht unerheblichen Teil ihres Umsatzes mit den von mir konsumierten Bacon Burgern. Was liegt da näher, als freudestrahlend die Bacon Hot Pepper Sauce zu probieren? Gesagt, getan.

Hot Sauces mit Bacon haben einen ganz besonders intensiven Geschmack – rauchig und perfekt für Burger und gegrilltes Fleisch. Das trifft auch auf die Bacon Hot Pepper Sauce zu, die mich an in der Pfanne brutzelnden Schinkenspeck erinnert. Dazu ein leckeres Rührei und der Tag kann beginnen.

Was man von der Bacon Hot Pepper Sauce nicht erwarten darf, ist Schärfe. Sie enthält zwar Cayennes und New Mexico Chilis, aber die sind ziemlich harmlos und werden vom Zucker und dem Bacon-Aroma in Schach gehalten. Die Schrärfe reicht gerade noch aus, damit sich diese Mischung Hot Sauce nennen darf. Sie qualifiziert sich aber ohnehin durch ihren Geschmack eher fürs Würzen als fürs Anfeuern.

Wie gefährlich sind Hot Sauces wirklich?

04. Juli 2012

Wie viele Chiliheads schwärmen auch wir von Hot Sauces, an denen wir uns die Zunge verbrennen. Es kann eigentlich nicht scharf genug sein. Klar, ein gewisses Aroma möchten wir auch schmecken, aber gemessen werden die besten Hot Sauces noch immer an ihrem Scoville-Wert.

Doch ist höllisch-scharf auch gesund? Bekanntermaßen regt scharfes Essen den Stoffwechsel an und hat andere gute Nebenwirkungen. Wie in vielen Bereichen gibt es aber auch hier gewisse Grenzen. Chilis an sich sind unbedenklich und enthalten viele Vitamine. Die kritische Komponente ist das Capsaicin, wobei es keinerlich wissenschaftliche Beweise gibt, dass es dem Körper schadet, wenn es als Inhaltsstoff von Hot Sauce konsumiert wird.

Wer scharfes Essen allerdings nicht gewohnt ist, kann davon leicht Magen- und Darmprobleme bekommen, die sich in Form von Übelkeit bemerkbar machen. Capsaicin kann bereits vorhandene Geschwüre reizen und Verdauungsprobleme noch verschlimmern. Wer ohnehin Beschwerden im Magen-Darm-Bereich hat, sollte Hot Sauces nur mit Vorsicht genießen. Bei gesunden Menschen hingegen unterstützt Capsaicin die Bildung von Gallensaft und tötet Bakterien ab.

Capsaicin hält aber noch eine andere Gefahr bereit, der wahrscheinlich schon viele von euch begegnet sind: Wer sich nach dem Schneiden von Chilis nicht gründlich die Hände wäscht und sich damit später in die Augen fasst, erleidet ziemliche Schmerzen. Manche Haut reagiert auf Capsaicin mit Blasenbildung – nicht so schön anzusehen. Also immer schön die Hände mit Wasser und Seife waschen oder Handschuhe tragen beim Chilis schnippeln.

Chili-Öl selbermachen

03. Juli 2012

Frische Chilis sind vielseitig verwendbar. Man kann damit Saucen wie Bolognese anheizen oder ein leckeres Chili con Carne kochen. Meistens hat man Chilis übrig, die man nicht sofort zum Kochen nutzen kann oder will. Einfrieren und Trocknen der Chilis sind zwei Möglichkeiten für eine spätere Nutzung. Oder man macht daraus leckeres Chili-Öl, das z. B. als Salatdressing zum Einsatz kommt. Und so geht’s:

Es gibt zwei Varianten: Man kann Chili-Öl aus getrockneten Chilis machen. Zwei Chilis waschen, abtrocknen und von den Stielen befreien. Dann raus mit Membran und Kernen. Mit Oliven-Öl bestreichen und ab damit in den auf 200 Grad vorgeheizten Ofen. Wenn die Chilis schwarz sind und Blasen bilden, nimmt man sie aus dem Ofen und lässt sie 15 Minuten abkühlen. Dann wird die Schale abgezogen und man schneidet die Chilis in Streifen. Zu guter Letzt gibt man sie in eine Flasche mit Olivenöl. Mindestens 48 Stunden vor dem Gebrauch ziehen lassen.

Wer das Chili-Öl erst in ein paar Wochen nutzen will, kann es auch mit frischen Chilis herstellen. Dafür nimmt man drei bis vier scharfe Chilis (z. B. roteThai Chilis) und steckt diese für mehrere Wochen in die Flasche mit dem Olivenöl. Später kann man sie wieder rausnehmen, wenn man möchte. Je länger die Chilis mit dem Öl in Kontakt bleiben, desto schärfer wird dieses.

Baboon Ass Habanero Hot Sauce

27. Juni 2012

Baboon Ass ist der Hintern eines Pavians. Den mag wahrscheinlich niemand gern, aber mit der Baboon Ass Habanero Hot Sauce könnte sich das ändern. Schon beim Öffnen der Flasche haut dich das Habanero-Aroma um. Eine richtig gut gemachte Hot Sauce.

Diese Sauce strotzt nur so vor Scharfmachern: Habaneros, Jalapenos und Red Savina Habaneros buhlen um die Gunst der Chiliheads. Hinzu gesellen sich Zwiebeln, Karotten, Limettensaft, Tomatenmark und Knoblauch.

Baboon Ass Habanero Hot Sauce ist intensiv scharf, aber nicht ungenießbar. Manche Saucen opfern ja den Geschmack der Schärfe – das ist hier definitiv nicht der Fall. Das Aroma kommt trotzdem voll zur Geltung und passt zu vielen Gerichten wie Steaks, Nachos oder Chili con carne. Damit hat diese Sauce auf jeden Fall das Potential zu einer Top-Sauce. Auch wegen des Etiketts mit dem feuerspuckenden Pavian ist die Baboon Ass Habanero Hot Sauce einen Kauf wert.

Habanero Salat Dressing

26. Juni 2012

Viele von uns würden sicher öfter mal einen gesunden Salat essen, wenn der nicht so langweilig schmecken würde. Das muss aber gar nicht sein, wenn man ihn mit den richtigen Zutaten aufpeppt. Ganz wichtig ist auch das richtige Dressing, das dem Salat eine gute Würze gibt. Heute gibt’s hier ein Habanero Salat Dressing.

Die Zutaten:

  • 2 kleine Habaneros
  • 100 ml Olivenöl
  • 2 TL Rotweinessig
  • etwas Salz und Pfeffer

Die Zubereitung:

Zuerst werden die Habaneros gewaschen und von ihrem Stiel befreit. Dann in Streifen schneiden und entkernen sowie die Häutchen entfernen.

Nun kommen alle Zutaten in den Mixer und werden gut pürieren – fertig ist das Habanero Salat Dressing. Die Reste können anschließend bis zu 3 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Übrigens kann man damit auch prima Fleisch marinieren.