Wimp Retardant Hot Sauce

27. September 2010

Heute haben wir mal wieder eine leckere Sauce für euch – die Wimp Retardant Hot Sauce. Wie immer beantworten wir zunächst die Frage nach den Zutaten. Drin sind: Habeneros, Apfelweinessig, Salz, Verdickungsmittel, Sellerie-Samen, Senf, roter und schwarzer Pfeffer, Lorbeer, Gewürznelken, Piment, Ingwer, Muskat. Kardamon, Zimt und Paprika. Ziemlich (ge)würzige Sauce oder?

Die orangerote Sauce ist nicht zu dünn und nicht zu dick – genau richtig wie wir finden, denn so lässt sie sich gut dosieren. Der geschrotete Pfeffer und einige der Gewürze sind klar erkennbar und geben der Sauce ein appetitliches Aussehen, das Lust auf mehr macht. Sie riecht nach Essig und den Habaneros, aber nicht übermässig, sodass man sofort zurückzuckt. Noch einmal daran gerochen und die Gewürze sind auch hier wahrnehmbar.

Trotz der Habaneros als erste Zutat auf der Liste ist die Wimp Retardant Hot Sauce nicht höllisch scharf. Aber sie ist scharf und passt toll zu Fleisch, vor allem zu Steaks. Obwohl die Sauce einen schärfetechnisch nicht vom Hocker haut, solltet ihr sie mal probieren, denn der Geschmack ist wirklich toll. Durch den Apfelweinessig bekommt sie eine gewisse Süße und ist insgesamt sehr vollmundig. Die hat echt Geschmack und durch die zurückhaltende Schärfe kommen die anderen Zutaten prima zur Geltung. Eine echte Empfehlung!

Rezept für einen Chili Chicken Wrap

16. September 2010

Ganz oft empfehlen wir euch Hot Sauces, die super zu bestimmten Gerichten passen. Heute wollen wir euch mal ein Gericht vorstellen, das für diese Kombination bestens geeignet ist und uns ins Auge gefallen ist – ein Chili Chicken Wrap. Chicken Wraps findet man ja inzwischen bei den meisten Fastfood-Ketten. Sie sind lecker und haben weniger Kalorien als Burger. Daheim kann man Wraps super schnell selbst herstellen. Probiert es aus!

Für die Hähnchen-Panade:

  • 250 g Mehl
  • 1/2 TL Salz
  • 1,5 TL schwarzer Pfeffer
  • 1 TL Knoblauch-Granulat
  • 1/2 TL Paprikapulver
  • 1/2 TL Cayenne-Pfeffer

Für die Füllung:

  • 4 Hähnchenbrustfilets
  • 3 Eier
  • 1 Tomate
  • einige Blätter Eisberg-Salat
  • geraspelter Cheddar-Käse
  • eine Hot Sauce oder Wings Sauce eurer Wahl
  • Ranch Dressing (oder ein anderes Dressing eurer Wahl)
  • acht Wraps/Tortillas

Öl in der Friteuse erhitzen. Alle Zutaten für die Panade vermengen. Die Eier in einer Schüssel verquirlen, die in Streifen geschnittene Hähnchenbrust darin eintauchen und dann in der Panade-Mischung wenden. Anschließend ab damit für ein paar Minuten in die Friteuse. Die Hähnchenteile sollten goldbraun sein, wenn ihr sie wieder rausnehmt, und auf ein Küchentuch gelegt werden, damit das Fett aufgesaugt wird (spart Kalorien ;-) ).

Wraps kurz in der Mikrowelle erwärmen und auf einen Teller legen. Zwei, drei Stückchen des frittierten Hähnchen darauf legen, Tomatenwürfel, Käse, den zerkleinerten Salat, Sauce und Dressing in beliebiger Menge dazu geben. Abschließend den Wrap zusammenrollen und genießen!

Schön scharfer Chili-Cocktail

09. September 2010

Cocktails liegen voll im Trend – die trinkt einfach jeder gern. Meist sind sie süß und klebrig – bestensfalls werden wir Chiliheads durch den darin enthaltenen Alkohol umgehauen, nicht aber wegen der Schärfe. Aber das lässt sich ändern. Probiert doch mal folgenden Cocktail:

  • 30 ml Wodka
  • 30 ml naturtrüber Apfelsaft
  • 5 Himbeeren
  • 1 rote Chili
  • 1 Spritzer Gomme (eine Art Zuckersirup)

Chili entkernen und zerkleinern. Zusammen mit den anderen Zutaten im Shaker vermischen und im Martini-Glas servieren – eine scharf-fruchtige Angelegenheit und echt mal was Anderes.

Mad Anthony’s XXXTRA HOT Private Reserve Hot Sauce

02. September 2010

Dass Mitglieder von Rockbands Hot Sauces kreiieren, haben wir euch ja schon mit Zakk Wylde’s Shot to Hell Berserker Sauce bewiesen. Michael Anthony, Bassist der Band Van Halen, steht dem in nichts nach. Wir haben seine Mad Anthony’s XXXTRA HOT Private Reserve Hot Sauce probiert. Was für harte Rocker oder für Weicheier?

Nelkenpfeffer, Essig, Pürree von Cayenne, Habaneros, Knoblauch, Serrano Chilis, Tomatensauce, Gewürze, Chili-Extrakt und Zucker versprechen eine feurige Mischung. Die dunkel-, fast blutrote Sauce ist sehr dick und enthält Stücke der verschiedenen Zutaten. Keine kleinpürrierte, dünnflüssige Masse also, sondern eine schöne Konsistenz mit Fruchtfleisch und schwarzen Pfefferstückchen.

Doch Achtung: Diese Sauce hat es in sich. Sie ist definitiv nichts für Chili-Neulinge – das merkt man bereits beim ersten Probieren. Sehr erfreulich, dass das Aroma der vielen Zutaten trotzdem Bestand hat. Bei vielen sehr scharfen Saucen schmeckt man davon ja oft nicht mehr viel. Der bittere Geschmack des Chili-Extrakts ist glücklicherweise kaum zu merken.

Am besten hat uns Mad Anthony’s XXXTRA HOT Private Reserve Hot Sauce zu Hackfleisch geschmeckt (Tipp: in Chili con Carne). Pur ist sie zwar auch lecker, aber auf Dauer dann doch zu scharf.

Zakk Wylde’s Shot to Hell Berserker Sauce

Wicked Cactus Sauce Head Hunter’s Paradise

31. August 2010

Heute wird’s hier wieder fruchtig. Wir haben für euch die Wicked Cactus Sauce Head Hunter’s Paradise getestet. Warum diese Hot Sauce fruchtig ist, verrät der Name selbst nicht, aber ein Blick auf die Zutatenliste: Ananas steht hier an erster Stelle. Außerdem verarbeitet wurden: Apfelwein-Essig, Habaneros (soll ja eine Hot Sauce sein), Orangen, Paprika, Salz und Gewürze.

Man sollte wirklich auf fruchtige Hot Sauces stehen, wenn man sich für die Wicked Cactus Sauce Head Hunter’s Paradise entscheidet. Denn die Ananas ist so dominant, dass sie einem in der Nase kitzelt, sobald sich diese der Flasche nähert. Lecker. Essig und Orangen sind ebenfalls wahrnehmbar.

Die orange-gelbe Sauce ist relativ dünn und durchzogen von kleinen roten Chili-/Paprika-Punkten und dem Fruchtfleisch der Orangen (keine Angst, die Sauce ist kein Valensina-Ersatz). Als problematisch erweist sich die Kappe auf der Flasche, die ein so dünnes Loch hat, dass kaum Sauce durchkommt. Der Sinn hat sich uns bis heute nicht erschlossen. Soll das eine Warnung sein, nicht zuviel von der Hot Sauce zu nehmen? Aus wirtschaftlicher Sicht jedenfalls nicht nachvollziehbar.

Geschmacklich ist die Sauce jedoch ein Volltreffer. Ananas und Orangen verwöhnen den Gaumen, ohne dass die Sauce zuuu süß ist. Dazu mischen sich die Säure des Essigs und die Schärfe der Chilis – einfach genial. Man kommt in Versuchung, die Wicked Cactus Sauce Head Hunter’s Paradise pur zu trinken, aber sie macht sich auch gut zu Hähnchenfilets oder auf einer Pizza.

Und so essen Frauen Chilis …

30. August 2010

Nachdem wir ja nun wissen, wie Männer aussehen, wenn sie scharfe Chilis probieren, wenden wir uns nun dem vermeintlich stärkeren Geschlecht zu und schauen uns das Ganze mal genauer an.

Was auffällt: Frauen bereiten sich gründlich auf so einen Moment vor. Da werden Regeln aufgestellt und offiziell vorgelesen. Es wird sich geschminkt und hübsch gemacht – schließlich ist ja eine Kamera im Raum. Und natürlich weiß man, dass Wasser gegen die Schärfe nichts bringt und stellt gleich die passenden Löschmittel bereit.

Wie weit man … pardon … Frau damit kommt, könnt ihr im folgenden Video sehen. Aber wichtig ist eigentlich nur: Immer nett aussehen, auch wenn’s einem nicht gut geht :-)

Bhut Jolokia Test

26. August 2010

Heute mal wieder ein Beispiel, wie man es NICHT machen sollte. Wer unbedingt eine Bhut Jolokia pur probieren möchte, kann auch gern erstmal ein kleines Stück davon essen – reicht eigentlich völlig zu, um sich von DER Chilischote schlechthin in eine andere Welt beamen zu lassen.

Diesen zwei Typen reicht das offenbar nicht – sie stecken sich gleich mal eine ganze Schote in den Mund und kauen fleißig drauf los. Das rächt sich natürlich. Wobei: Stellenweise sehen sie so aus, als hätten sie gerade guten Sex :-)

Chocolate Cartel Mayan Hot Chocolate

23. August 2010

Für Chiliheads hat der Begriff Hot Chocolate – also heiße Schokolade bzw. Kakao – eine gewisse Doppeldeutigkeit. Man fragt sich zwangsläufig, ob “hot” nicht auch scharf heißen kann – so wie bei Mayan Hot Chocolate von Chocolate Cartel, einem amerikanischen Schokoladen- und Pralinenproduzenten.

Das Pulver steckt in einer goldenen Verpackung, die neben Kakaopulver auch Kakaolikör, gemahlene Schokolade, Zucker, Honig, Mandeln, Chipotle Chilis und Vanille enthält. Klingt nach einem ziemlich süßen Getränk mit Kick.

Die Gebrauchsanweisung verschlug uns erstmal den Atem: 4 bis 5 Teelöffel Pulver auf 1/3 Cup (1 Cup = 80 ml). Hört sich eher nach Schokopudding als nach einem Schokoladendrink an. Macht nämlich 12 Teelöffel auf 1 Tasse Milch. Wir haben mal mit der Hälfte angefangen, aber das schmeckte (noch) nicht. Am Ende sind wir tatsächlich bei 12 Teelöffeln gelandet – man kann natürlich auch gleich 4 Esslöffel nehmen – spart Zeit :-)

Auf jeden Fall muss man das Ganze eine Weile umrühren, bis die Konsistenz stimmt. Löst sich ziemlich langsam auf und wird dann sehr cremig und dickflüssiger als normale heiße Schokolade. Darin schwimmen gemahlene Mandelstückchen, die man leicht zwischen die Zähne bekommt. Muss man mögen.

Dafür ist der Geschmack der Mayan Hot Chocolate schön schokoladig. Die Schärfe ist zu merken, aber natürlich keine Herausforderung für Chiliheads. Ist halt in erster Linie eine Trinkschokolade und super an kalten Winterabenden, wenn man sich von innen aufwärmen möchte.

Heartbreaking Dawns Bhut Pear-Apple Hot Sauce

17. August 2010

Im Mai hatten wir euch einige Saucen der kleinen aber feinen Ostküsten-Firma Heartbreaking Dawns vorgestellt: Heartbreaking Dawns Hot Sauces. Dieses Mal haben wir eine Bhut Jolokia Hot Sauce probiert – und die hat es in sich.

Heartbreaking Dawns Hot Sauces sind wohl immer irgendwie fruchtig, jedenfalls mangelt es auch bei dieser Sauce nicht an Obst. Denn neben den bereits erwähnten Chilis wurden Birnen und Äpfel verarbeitet. Dazu kommen Zwiebeln, Habaneros, Apfelessig, Limettensaft, Knoblauch, Karotten, Salz, Zucker und weißer Pfeffer – fertig ist die Bhut Pear-Apple Hot Sauce.

Schon das teuflische Etikett soll wohl vor der höllisch-scharfen Gaumenfreude warnen. Die Chilis kitzeln beim Geruchstest in der Nase, Apfel und Birne machen neugierig auf den Geschmack. Doch offensichtlich kann man nicht beides haben – superscharf und aromatisch ist schwierig zu vereinen. Und so ist es auch bei der Bhut Pear-Apple Hot Sauce: Die Sauce ist so verdammt scharf, dass man vom Rest nichts mehr schmeckt. Man muss sich also entscheiden – wer’s einfach nur scharf mag, wird hier fündig, wem Geschmack wichtig ist, der sollte sich nach einer anderen Sauce umschauen (da bietet Heartbreaking Dawns ja durchaus Alternativen an).

Übrigens lässt uns der Hersteller wissen, dass dies kein offizielles Produkt ist, sondern eine Hot Sauce in der Testphase. Hier also eine Empfehlung von uns: Bitte eine bessere Ausgewogenheit zwischen Schärfe und Aroma – dann passt das mit der Bhut Pear-Apple Hot Sauce.

Ass Blaster Collector’s Hot Sauce

12. August 2010

Letztens haben wir eine wirklich originelle Hot Sauce entdeckt. Oder besser gesagt: eine Hot Sauce in einer originellen Verpackung. Die Ass Blaster Collector’s Hot Sauce kommt in einem Verpackung im Schei**haus-Design. Ein hölzernes Klohäuschen, in dem sich die Flasche befindet. Grund genug, die Sauce mal zu testen.

In der Ass Blaster Collector’s Hot Sauce stecken Karotten, Habaneros, Essig, Capsicum-Extrakt, Salz, Knoblauch und Gewürze. Durch die Habaneros und das Extrakt soll es diese Hot Sauce auf 600.000 Scoville schaffen. Ok, sie ist scharf, aber so scharf ? Manchmal sind diese Angaben noch mehr mit Vorsicht zu genießen als die Saucen selbst.

Trotzdem: Die Sauce ist scharf und eignet sich daher nicht unbedingt zum puren Verzehr, sondern eher als Marinade für Fleisch (und nicht als Dip). Die Schärfe kommt ziemlich schnell, vergeht aber genauso schnell und dann schmeckt man das eigentliche Aroma der Sauce.

Ass Blaster Collector’s Hot Sauce ist wegen der tollen Verpackung ein super Geschenk, macht sich aber auch gut in der eigenen Saucen-Sammlung – wenngleich man sie nicht einstauben lassen sollte, denn dafür wäre sie zu schade.