Mad Anthony’s XXXTRA HOT Private Reserve Hot Sauce

02. September 2010

Dass Mitglieder von Rockbands Hot Sauces kreiieren, haben wir euch ja schon mit Zakk Wylde’s Shot to Hell Berserker Sauce bewiesen. Michael Anthony, Bassist der Band Van Halen, steht dem in nichts nach. Wir haben seine Mad Anthony’s XXXTRA HOT Private Reserve Hot Sauce probiert. Was für harte Rocker oder für Weicheier?

Nelkenpfeffer, Essig, Pürree von Cayenne, Habaneros, Knoblauch, Serrano Chilis, Tomatensauce, Gewürze, Chili-Extrakt und Zucker versprechen eine feurige Mischung. Die dunkel-, fast blutrote Sauce ist sehr dick und enthält Stücke der verschiedenen Zutaten. Keine kleinpürrierte, dünnflüssige Masse also, sondern eine schöne Konsistenz mit Fruchtfleisch und schwarzen Pfefferstückchen.

Doch Achtung: Diese Sauce hat es in sich. Sie ist definitiv nichts für Chili-Neulinge – das merkt man bereits beim ersten Probieren. Sehr erfreulich, dass das Aroma der vielen Zutaten trotzdem Bestand hat. Bei vielen sehr scharfen Saucen schmeckt man davon ja oft nicht mehr viel. Der bittere Geschmack des Chili-Extrakts ist glücklicherweise kaum zu merken.

Am besten hat uns Mad Anthony’s XXXTRA HOT Private Reserve Hot Sauce zu Hackfleisch geschmeckt (Tipp: in Chili con Carne). Pur ist sie zwar auch lecker, aber auf Dauer dann doch zu scharf.

Zakk Wylde’s Shot to Hell Berserker Sauce

Wicked Cactus Sauce Head Hunter’s Paradise

31. August 2010

Heute wird’s hier wieder fruchtig. Wir haben für euch die Wicked Cactus Sauce Head Hunter’s Paradise getestet. Warum diese Hot Sauce fruchtig ist, verrät der Name selbst nicht, aber ein Blick auf die Zutatenliste: Ananas steht hier an erster Stelle. Außerdem verarbeitet wurden: Apfelwein-Essig, Habaneros (soll ja eine Hot Sauce sein), Orangen, Paprika, Salz und Gewürze.

Man sollte wirklich auf fruchtige Hot Sauces stehen, wenn man sich für die Wicked Cactus Sauce Head Hunter’s Paradise entscheidet. Denn die Ananas ist so dominant, dass sie einem in der Nase kitzelt, sobald sich diese der Flasche nähert. Lecker. Essig und Orangen sind ebenfalls wahrnehmbar.

Die orange-gelbe Sauce ist relativ dünn und durchzogen von kleinen roten Chili-/Paprika-Punkten und dem Fruchtfleisch der Orangen (keine Angst, die Sauce ist kein Valensina-Ersatz). Als problematisch erweist sich die Kappe auf der Flasche, die ein so dünnes Loch hat, dass kaum Sauce durchkommt. Der Sinn hat sich uns bis heute nicht erschlossen. Soll das eine Warnung sein, nicht zuviel von der Hot Sauce zu nehmen? Aus wirtschaftlicher Sicht jedenfalls nicht nachvollziehbar.

Geschmacklich ist die Sauce jedoch ein Volltreffer. Ananas und Orangen verwöhnen den Gaumen, ohne dass die Sauce zuuu süß ist. Dazu mischen sich die Säure des Essigs und die Schärfe der Chilis – einfach genial. Man kommt in Versuchung, die Wicked Cactus Sauce Head Hunter’s Paradise pur zu trinken, aber sie macht sich auch gut zu Hähnchenfilets oder auf einer Pizza.

Und so essen Frauen Chilis …

30. August 2010

Nachdem wir ja nun wissen, wie Männer aussehen, wenn sie scharfe Chilis probieren, wenden wir uns nun dem vermeintlich stärkeren Geschlecht zu und schauen uns das Ganze mal genauer an.

Was auffällt: Frauen bereiten sich gründlich auf so einen Moment vor. Da werden Regeln aufgestellt und offiziell vorgelesen. Es wird sich geschminkt und hübsch gemacht – schließlich ist ja eine Kamera im Raum. Und natürlich weiß man, dass Wasser gegen die Schärfe nichts bringt und stellt gleich die passenden Löschmittel bereit.

Wie weit man … pardon … Frau damit kommt, könnt ihr im folgenden Video sehen. Aber wichtig ist eigentlich nur: Immer nett aussehen, auch wenn’s einem nicht gut geht :-)

Bhut Jolokia Test

26. August 2010

Heute mal wieder ein Beispiel, wie man es NICHT machen sollte. Wer unbedingt eine Bhut Jolokia pur probieren möchte, kann auch gern erstmal ein kleines Stück davon essen – reicht eigentlich völlig zu, um sich von DER Chilischote schlechthin in eine andere Welt beamen zu lassen.

Diesen zwei Typen reicht das offenbar nicht – sie stecken sich gleich mal eine ganze Schote in den Mund und kauen fleißig drauf los. Das rächt sich natürlich. Wobei: Stellenweise sehen sie so aus, als hätten sie gerade guten Sex :-)

Chocolate Cartel Mayan Hot Chocolate

23. August 2010

Für Chiliheads hat der Begriff Hot Chocolate – also heiße Schokolade bzw. Kakao – eine gewisse Doppeldeutigkeit. Man fragt sich zwangsläufig, ob “hot” nicht auch scharf heißen kann – so wie bei Mayan Hot Chocolate von Chocolate Cartel, einem amerikanischen Schokoladen- und Pralinenproduzenten.

Das Pulver steckt in einer goldenen Verpackung, die neben Kakaopulver auch Kakaolikör, gemahlene Schokolade, Zucker, Honig, Mandeln, Chipotle Chilis und Vanille enthält. Klingt nach einem ziemlich süßen Getränk mit Kick.

Die Gebrauchsanweisung verschlug uns erstmal den Atem: 4 bis 5 Teelöffel Pulver auf 1/3 Cup (1 Cup = 80 ml). Hört sich eher nach Schokopudding als nach einem Schokoladendrink an. Macht nämlich 12 Teelöffel auf 1 Tasse Milch. Wir haben mal mit der Hälfte angefangen, aber das schmeckte (noch) nicht. Am Ende sind wir tatsächlich bei 12 Teelöffeln gelandet – man kann natürlich auch gleich 4 Esslöffel nehmen – spart Zeit :-)

Auf jeden Fall muss man das Ganze eine Weile umrühren, bis die Konsistenz stimmt. Löst sich ziemlich langsam auf und wird dann sehr cremig und dickflüssiger als normale heiße Schokolade. Darin schwimmen gemahlene Mandelstückchen, die man leicht zwischen die Zähne bekommt. Muss man mögen.

Dafür ist der Geschmack der Mayan Hot Chocolate schön schokoladig. Die Schärfe ist zu merken, aber natürlich keine Herausforderung für Chiliheads. Ist halt in erster Linie eine Trinkschokolade und super an kalten Winterabenden, wenn man sich von innen aufwärmen möchte.

Heartbreaking Dawns Bhut Pear-Apple Hot Sauce

17. August 2010

Im Mai hatten wir euch einige Saucen der kleinen aber feinen Ostküsten-Firma Heartbreaking Dawns vorgestellt: Heartbreaking Dawns Hot Sauces. Dieses Mal haben wir eine Bhut Jolokia Hot Sauce probiert – und die hat es in sich.

Heartbreaking Dawns Hot Sauces sind wohl immer irgendwie fruchtig, jedenfalls mangelt es auch bei dieser Sauce nicht an Obst. Denn neben den bereits erwähnten Chilis wurden Birnen und Äpfel verarbeitet. Dazu kommen Zwiebeln, Habaneros, Apfelessig, Limettensaft, Knoblauch, Karotten, Salz, Zucker und weißer Pfeffer – fertig ist die Bhut Pear-Apple Hot Sauce.

Schon das teuflische Etikett soll wohl vor der höllisch-scharfen Gaumenfreude warnen. Die Chilis kitzeln beim Geruchstest in der Nase, Apfel und Birne machen neugierig auf den Geschmack. Doch offensichtlich kann man nicht beides haben – superscharf und aromatisch ist schwierig zu vereinen. Und so ist es auch bei der Bhut Pear-Apple Hot Sauce: Die Sauce ist so verdammt scharf, dass man vom Rest nichts mehr schmeckt. Man muss sich also entscheiden – wer’s einfach nur scharf mag, wird hier fündig, wem Geschmack wichtig ist, der sollte sich nach einer anderen Sauce umschauen (da bietet Heartbreaking Dawns ja durchaus Alternativen an).

Übrigens lässt uns der Hersteller wissen, dass dies kein offizielles Produkt ist, sondern eine Hot Sauce in der Testphase. Hier also eine Empfehlung von uns: Bitte eine bessere Ausgewogenheit zwischen Schärfe und Aroma – dann passt das mit der Bhut Pear-Apple Hot Sauce.

Ass Blaster Collector’s Hot Sauce

12. August 2010

Letztens haben wir eine wirklich originelle Hot Sauce entdeckt. Oder besser gesagt: eine Hot Sauce in einer originellen Verpackung. Die Ass Blaster Collector’s Hot Sauce kommt in einem Verpackung im Schei**haus-Design. Ein hölzernes Klohäuschen, in dem sich die Flasche befindet. Grund genug, die Sauce mal zu testen.

In der Ass Blaster Collector’s Hot Sauce stecken Karotten, Habaneros, Essig, Capsicum-Extrakt, Salz, Knoblauch und Gewürze. Durch die Habaneros und das Extrakt soll es diese Hot Sauce auf 600.000 Scoville schaffen. Ok, sie ist scharf, aber so scharf ? Manchmal sind diese Angaben noch mehr mit Vorsicht zu genießen als die Saucen selbst.

Trotzdem: Die Sauce ist scharf und eignet sich daher nicht unbedingt zum puren Verzehr, sondern eher als Marinade für Fleisch (und nicht als Dip). Die Schärfe kommt ziemlich schnell, vergeht aber genauso schnell und dann schmeckt man das eigentliche Aroma der Sauce.

Ass Blaster Collector’s Hot Sauce ist wegen der tollen Verpackung ein super Geschenk, macht sich aber auch gut in der eigenen Saucen-Sammlung – wenngleich man sie nicht einstauben lassen sollte, denn dafür wäre sie zu schade.

Dat’s Nice Datil Pepper Sauce

09. August 2010

Heute stellen wir euch mal wieder eine Hot Sauce vor, nämlich die Dat’s Nice Datil Pepper Sauce. Datil-Chilis haben die Schärfe der Habaneros, sind aber süßer und fruchtiger. Man sagt, sie hätten 100.000 bis 300.000 Scoville. Sie werden hauptsächlich in St. Augustine, Florida, angebaut. In Europa sind Datil-Chilis vor allem in der Küche Menorcas anzutreffen.

Die Dat’s Nice Datil Pepper Sauce enthält Ketchup, Onions, Datil-Chilis, grünen Paprika, Zucker, Gurken, braunen Zucker, gerösteten Knoblauch, Reisessig in verschiedenen Variationen, Reiswein-Essig, Knoblauch, Salz,  Worcestershire Sauce und schwarzen Pfeffer. Hui, da wurde aber ordentlich was zusammen gemixt.

Die Sauce riecht nach Ketchup, Zwiebeln und irgendwie auch nach sauren Gurken. Und der Essig sticht etwas in die Nase – ist ja auch ne Menge drin davon. Der Geruch sagt uns alles in allem nicht zu, aber das ist wie immer Geschmackssache (oder Geruchssache?). Dat’s Nice Datil Pepper Sauce beinhaltet nicht nur Ketchup, die Sauce fließt euch wie eben solcher in einer rotbraunen Farbe aus der Flasche. Sieht nicht unappetitlich aus.

Während uns der Riechtest nicht überzeugen konnte, schafft es der erste Kontakt mit unseren Geschmackssnerven. Ein tomatiges Aroma, Paprikanoten und die Datil-Chili machen sich sofort im Mund breit und sorgen für ein echtes Aha-Erlebnis. Man bemerkt auch Stückchen von Knoblauch und schwarzem Pfeffer.

Wir haben die Dat’s Nice Datil Pepper Sauce auf einem Burger ausprobiert und waren positiv überrascht. Ein toller Begleiter für das Rindfleisch, der dem Fleischaroma genug Platz lässt und es einfach nur pikant und lecker würzt. Man kann die Sauce aber auch prima als Ketchup-Ersatz für Pommes & Co. einsetzen. Die volle Schärfe der Datil-Chilis kommt übrigens nicht zur Geltung.

Weekend of Fire

05. August 2010

In Fairfield, Ohio, fand am vergangenen Wochenende das Weekend of Fire statt.

Neben vielen leckeren Produkten, die sonst im benachbarten Jungle Jim’s Megastore verkauft werden, gab es The Defcon Deathmatch National Wing Eating Championship. Sauscharfe Chicken Wings auf Zeit essen – das zieht Männer magisch an. Der Sieger brauchte nicht einmal eine Minute. Besonders appetitlich sehen die Kandidaten danach übrigens nicht aus, aber seht selbst:


Weitere Wettbewerbe waren z. B. der Hot Ice Cream Eating Contest, Hot Lolly Contest oder der Peanut Butter & Jelly Eating Contest.

Rezepte für fruchtige Salsas

02. August 2010

Heute werden wir euch mit zwei Salsa-Rezepten beglücken, die wir selbst schon ausprobiert und für schmackhaft befunden haben. Viel Spaß beim Nachmachen!

Blaubeer-Salsa

  • 2 Tassen (à 250 ml) gehackte Blaubeeren
  • 1 Tasse ganze Blaubeeren
  • 1 TL fein gehackte Jalapenos
  • 1/3 Tasse gehackte rote Zwiebeln
  • 1/4 Tasse gehackte rote Paprika
  • 1 ausgepresste Limette
  • Salz zum Abschmecken

Alles in einer Schüssel vermengen und anschließend in Gläser füllen (oder gleich essen).

Avocado-Mango-Salsa

  • 1 Avocado
  • 1 Limette
  • 1 Mango
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 1 Habanero-Schote
  • 1 TL gehackter Koriander
  • Salz zum Abschmecken

Avocado und Mango schälen, entkernen und in Würfel schneiden. Die Limette auspressen, die Habanero und die Zwiebel klein hacken. Dann die Avocado mit dem Limettensaft in eine Schüssel geben und vermischen. Anschließend die restlichen Zutaten dazu geben und alles gut durchrühren. Fertig.