Archiv für die Kategorie ‘Saucen’

CaJohn’s Jolokia Wing Sauce 10

Mittwoch, 23. Juni 2010

CaJohn’s Hot Sauces sind immer einen Versuch wert, wenn man ein echter Chilihead ist. CaJohn’s Jolokia Wing Sauce 10 stellt da keine Ausnahme dar. Mit ihrem Feuer-Etikett und unübersehbaren Aufschrift JOLOKIA kann man sie ohnehin schwer ignorieren. Jolokia assoziiert eigentlich immer sofort: Achtung, scharf! Und Typen wie uns zieht das magisch an. Es soll auch Leute geben, denen das schon zum Verhängnis geworden ist. Zudem sieht die orangefarbene Masse in der Flasche schon irgendwie herausfordernd aus. Wir wollten es wissen.

Vom Geruch her ist es eine typische Wing Sauce, dominiert von Chili- und Knoblaucharomen. Sie riecht nach Gemüse und ein wenig süß. Die orangene Farbe der dicken Sauce kommt wohl von den Karotten, die in Pulverform enthalten sind. Paprika, Zwiebeln und Erbsen wurden ebenfalls pulverisiert.

Durch die dicke Konsistenz, geschaffen durch pürierte Tomaten, Gemüse und Chilis, haftet die CaJohn’s Jolokia Wing Sauce 10 super an den Wings. Wer die Sauce pur probiert, wird sofort erschlagen von den verschiedenen Chilisorten (Red Savina Habaneros, Chile Caribe, Bhut Jolokia und Cayenne). Sie ist echt scharf, aber trotzdem sehr aromatisch.

Durch die vielen anderen Zutaten erreicht die CaJohn’s Jolokia Wing Sauce 10 keine Million Scoville wie andere Jolokia Hot Sauces. So könnt ihr die Sauce aber auch problemlos in größeren Mengen auf die Wings geben und sie genießen – solange ihr echte Chiliheads seid. Alle anderen: Vorsicht, it’s hot!

Green Bandit Basil Serrano Hot Sauce

Montag, 21. Juni 2010

Nachdem wir nun schon so viele Hot Sauces getestet haben, die hervorragend zu mexikanischem Essen passen, stellen wir euch heute mal eine der italienischen Art vor – die Green Bandit Basil Serrano Hot Sauce.

Green steht dabei für die grüne Farbe der Sauce. Die kommt vom Basilikum, dem Hauptbestandteil und Hinweis auf den “Italian Style”. Wasser, Apfelsaft, Essig, Serrano Chilis, Habaneros, Salz, Zitronensaft-Konzentrat, Ingwer, Olivenöl und Knoblauchpulver bilden den Rahmen für das Basilikum.

Wer dieses Kraut nicht mag, sollte die Finger lassen von der Green Bandit Basil Serrano Hot Sauce. Denn Basilikum ist nicht nur #2 auf der Zutatenliste nach dem Wasser, sondern auch tatsächlich in rauen Mengen enthalten. Das riecht man und das schmeckt man. Begleitet von einer leichten zitronigen Note und einer mittleren Schärfe passt diese “Kräuter-Sauce” perfekt zu vielen italienischen Gerichten wie Pizza oder Pasta – nicht zuletzt wegen ihres pestoähnlichen Aussehens.

Die Green Bandit Basil Serrano Hot Sauce entstand angeblich aus einem geklauten Familienrezept. Ob Wahrheit oder Mythos – sie hat das besondere Etwas, auf das wir Chiliheads so abfahren.

Blair’s Golden Death Hot Sauce

Mittwoch, 16. Juni 2010

Nicht wegzudenken aus unserem Blog sind die Hot Sauces von Blair’s. Deshalb heute die Blair’s Golden Death Hot Sauce für euch. Top oder Flop? Lest selbst!

Golden? Cool. Was ist denn golden an dieser Sauce? Die Kordel? Das Etikett? Na wohl am ehesten die Sauce selbst. Gelborange hätte es besser getroffen, aber das klingt natürlich nicht so toll. Und Goldgräberstimmung käme auch nicht auf. Von der Blair’s Golden Death Hot Sauce hörte man erstmals im Herbst 2009 als Blair Lazar von einer neuen “schönen tropischen Rumsauce” sprach. Klingt verlockend und so gar nicht nach dem, was uns die anderen, zumeist dunkelroten Death Hot Sauces bieten: Schärfe, Höllenschärfe.

Täuscht die hellere Farbe über die Kraft der Habanero hinweg? Wohl kaum, denn Habaneros findet man in der Zutatenliste nur als Pulver. Stattdessen lesen wir an erster Stelle Scotch Bonnets. Außerdem drin: frische Zwiebeln, Rohrzucker, Senfsamen, Salz + Kurkuma = Farbe und Ascorbinsäure.

Etikett und Aufmachung der Flasche weichen nicht von den anderen Death Hot Sauces ab. Verwirrt hat uns das Wort “Chipotle” auf dem Etikett. Denn Chipotles sind doch gar nicht enthalten laut Zutatenliste. War da ein Praktikant am Werk und hat das Layout des Etiketts verhauen? :-D

Tausende rote und helle Punkte durchziehen die orangefarbene – pardon, goldene – Flüssigkeit. Die Sauce riecht nach Essig und Zwiebeln, aber nicht unangenehm. Sie schmeckt anfangs auch vor allem nach Essig. Dann drängen Senf und Zwiebeln nach vorn. Nach drei, vier Sekunden kommt die Schärfe. Aber wie vermutet, hält dich sich in Grenzen. Tabasco-Level. Scharf ist anders.

Wir können Blair Lazar leider nicht zustimmen – für uns ist die Blair’s Golden Death Hot Sauce keine tropische Sauce. Dazu fehlt ein fruchtiges oder zumindest aromatisches Aroma. Die Sauce schmeckt nicht schlecht, aber sie wird bei uns schnell in Vergessenheit geraten.

I’m No Angel Hot Sauce

Montag, 14. Juni 2010

Das Beste aus Himmel und Hölle verspricht uns die I’m No Angel Hot Sauce, die aus Tomaten, Habaneros, Wasser, Honig und einem Verdickungsmittel besteht. Hört sich erst mal wenig spektakulär an. Wir haben uns auf der Suche nach Engelchen und Teufelchen begeben.

Die I’m No Angel Hot Sauce sieht aus wie Tabasco, ist aber etwas dicker. Gelegentlich sieht man darin schwimmende schwarze Bestandteile, die nicht sonderlich unappetitlich ausschauen. Was auch immer das ist – die Zutatenliste verrät es uns nicht.

Beginnen wir wie immer mit dem Geruchstest. Hier dominieren Tomaten und Honig. Wer jetzt denkt, das klingt doch gut – es klingt leider nur so. Tatsächlich entpuppt sich diese Kombination als bittere Medizin. So riecht sie jedenfalls.

Gottseidank schmeckt die Sauce besser als sie riecht. Irgendwie süßlich wie Honig. Die Habaneros bahnen sich ihren Weg zu den Geschmacksnerven, aber nur kurzfristig. Dann merkt man die Tomaten und schlussendlich wieder den Honig.

Nun kann man sich die I’m No Angel Hot Sauce auf diverse Gerichte schmieren, um diesen einen besonderen Geschmack zu verleihen. Auf Omeletts beispielsweise. Um es kurz zu machen: Vergesst es! Der Kick bleibt aus. Es sei denn, ihr steht auf irgendwelche x-beliebigen süßen Saucen auf Eiergerichten.

I’m No Angel Hot Sauce verspricht viel, was die Sauce nicht halten kann. Wenn Sie kein Engel ist – teuflisch ist sie erst recht nicht. Die Habaneros werden völlig vom Honig überdeckt und das nimmt der Sauce die Schärfe. Die ist allenfalls etwas für Chili-Anfänger und Naschkatzen.

Georgia Peach and Vidalia Onion Hot Sauce

Freitag, 11. Juni 2010

Georgia Peach and Vidalia Onion Hot Sauce – ein Sauce, von der viele Leute schwärmen, sodass wir sie nun endlich auch mal testen mussten.

Die Liste der Awards für die Georgia Peach and Vidalia Onion Hot Sauce ist lang. Vom Sieg bei der National Fiery Food Show 1998 bis hin zum 1. Platz unter den Mild Hot Sauces bei den 2003 International Scovie Awards ist alles dabei. Die liebevoll Dekoration der Flasche mit dem roten Samttuch und der goldenen Kordel macht die Flasche zudem zu einem tollen Geschenk. Doch wir wollen vorher verkosten, was wir da so verschenken würden.

Der Award in der Kategorie Mild Hot Sauces lässt es schon vermuten – diese Sauce ist keine Herausforderung für Chiliheads. Und das, obwohl wir in der Zutatenliste einige Scharfmacher finden: Pürree aus roten Chlis, grüne Jalapenos, Cayennepfeffer und Capsicum-Öl. Außerdem Bestandteil der Georgia Peach and Vidalia Onion Hot Sauce: Wasser, Rohrzucker, Pfirsiche, Essig, Vidalia-Zwiebeln (anyone know it?), entwässerte Tomaten sowie Verdickungsmittel.

Mischt man all diese Zutaten, entsteht eine blutrote Sauce, von der Konsistenz her vergleichbar mit klassischen BBQ Sauces. Sie ist durchsetzt mit sichtbaren Stückchen von Pfirsich und Chili und riecht nach Zwiebeln und Pfirsichen.

Bereits die Verkostung der puren Sauce hat uns Appetit auf mehr gemacht. Da ist zum einen die Süße von Zucker und Frucht, zum anderen die Chilis und Zwiebeln – zusammen ein bemerkenswerter Geschmack. Anders als bei BBQ Sauces – wo wir den Vergleich nun schon bemüht haben – fehlt das Rauchige und der Essiggeschmack. Aber gerade das macht die Sauce so schmackhaft und besonders.

Wo immer ihr eine süße Chilisauce braucht – die Georgia Peach and Vidalia Onion Hot Sauce wird garantiert passen. Wir haben Chicken Wings damit mariniert und waren begeistert. Wohlgemerkt: Die Schärfe siedelt sich eher im unteren Bereich an. Daher eignet sich die Sauce auch für Chili-Einsteiger.

Die ultimative Hot Sauces Top 10

Donnerstag, 10. Juni 2010

Es ist die Frage aller Fragen unter Chiliheads: Welche Hot Sauce ist die Schärfste? Viele Hersteller versehen ihre Hot Sauces mit diesem Titel, aber haben die den auch wirklich verdient. Hier die ultimativen Charts der zehn schärfsten Chilisaucen der Welt.

  • Blair’s 16 Million Reserve (16.000.000 Scoville, 3.200 mal schärfer als eine Jalapeno) – 1 ml of pure capsaicin crystals pro Flasche, limitiert auf 999 Stück
  • Blair’s 6 A.M. (16.000.000 Scoville, 3.200 mal schärfer als eine Jalapeno) – keine Sauce, sondern ein Extrakt und offiziell nicht mehr erhältlich
  • Blair’s 2009 Halloween Reserve (16.000.000 Scoville, 3.200 mal schärfer als eine Jalapeno) – ein Flakon mit 16 Millionen Scoville Capsaicin unter 1 Million Scoville Jolokia-Pulver
  • Blair’s 2005 Holiday Reserve (14.725.000 Millionen Scoville, 2.945 mal schärfer als eine Jalapeno) – handsignierte und durchnummerierte Fläschchen mit einer Special-Version des Death Rain Nitro als Basis und einer Schicht 12,8 Million Scoville, langsam erhitzt zu einer Flüssigkeit
  • Blair’s 2004 Holiday Reserve (14.100.000 Millionen Scoville, 2.820 mal schärfer als eine Jalapeno) – riesige, auf 299 Stück limitierte Flasche mit dreischichtigem Inhalt, unter anderem Pürree aus roter Habanero
  • Blair’s 2006 Holiday Reserve (14.000.000 Millionen Scoville, 2.800 mal schärfer als eine Jalapeno) – auch davon wurden nur 299 Stück produziert
  • Blair’s 2005 Halloween Reserve (13.500.000 Millionen Scoville, 2.700 mal schärfer als eine Jalapeno) – 299 handsignierte, durchnummerierte Flaschen
  • Blair’s 2007 Halloween Reserve (13.500.000 Millionen Scoville, 2.700 mal schärfer als eine Jalapeno) – bei Blair’s innerhalb von sechs Stunden ausverkauft und nur noch auf wenigen Webseiten für ca. 300 US-Dollar erhältlich
  • Blair’s 2006 Halloween Reserve (13.500.000 Millionen Scoville, 2.700 mal schärfer als eine Jalapeno) – Drei-Schichten-Hot-Sauce mit einer Kappe aus Gold und Harz
  • Blair’s Caldera Hot Sauce (1.000.000 bis 13.000.000 Millionen Scoville, 2.600 mal schärfer als eine Jalapeno) – drei Fläschchen mit unterschiedlichem Scoville-Grad: 1.000.000 in der untersten, 5.000.000 in der mittleren und 10.000.000 bis 13.000.000 in der obersten Flasche, in der Pure Capsaicin Crystals in Öl schwimmen

Tja, wer hier das Sagen hat, ist ja wohl klar: Blair’s scheint nur ein Ziel zu kennen – die schärfsten Saucen der Welt. Die Konkurrenz gibt sich mit maximal 4.000.000 Scoville zufrieden (z. B. Magma 4 Hot Sauce und Mad Dog 44 Magnum Pepper Extract).

Crazy Mother Pucker’s Maniacal Mustard

Samstag, 05. Juni 2010

Heute wollen wir uns mal einer “Sauce” widmen, die sich hierzulande großer Beliebtheit erfreut – Senf. Den gibt es auch in Übersee und selbstverständlich auch in superscharf. Wir haben eine Flasche Crazy Mother Pucker’s Maniacal Mustard bekommen und ihn bei einem Grillfest fleißig getestet.

Neben Senf sind Rotwein-Essig, Habaneros, Zwiebeln, Zucker, Kurkuma, Cayenne-Pfeffer, schwarzer Pfeffer, Senfpulver, Salz und Selleriesamen enthalten.

Senf unterscheidet sich meist nur durch die Schärfe und weniger durch den Geschmack. Dieser hier ist sehr scharf und sein Geschmack hat uns gespalten. Einige mochten ihn zur Bratwurst als Alternative zum klassischen Senf, andere waren enttäuscht, weil sie mehr erwartet hatten.

Anders als der Senf hierzulande ist der Crazy Mother Pucker’s Maniacal Mustard dickflüssig mit kleinen Zwiebel- und Chilischoten-Stückchen. Er schmeckt jedoch wie ganz normaler Senf. Die Essignote ist jedoch dezenter, dafür kommt die Habanero durch. Durch die Chili ist die Schärfe natürlich anders und anhaltender als bei herkömmlichem Senf.

Wenn ihr die Möglichkeit habt, Crazy Mother Pucker’s Maniacal Mustard zu probieren, macht es. Aber ein echtes Must-have ist dieser Senf nicht.

Zane & Zack’s Hellfire Habanero Cream Cheese

Freitag, 04. Juni 2010

Zane & Zack’s sind in den Staaten bekannt für ihre vielfältigen Saucen, Brotaufstriche und Würzmischungen. Wir haben uns mal für Zane & Zack’s Hellfire Habanero Cream Cheese entschieden. Für die anglophilen Analphabeten unter uns: Cream Cheese ist Frischkäse.

Der Frischkäse wird begleitet von – na klar – Habaneros, Karotten, Honig, Essig, Knoblauch, Salz und Gewürzen. Klingt nach einem pikanten Brotaufstrich. Der Honig setzt sich aber schon beim Geruchstest durch, aber auch das Gemüse ist wahrnehmbar. Die Farbe des Aufstrichs wird wohl von den Karotten bestimmt, denn er ist hellorange. Sieht jedenfalls appetitlich aus. Die Karotten- und Habanerostückchen sind auch deutlich sichtbar.

Der Geschmack hat uns jetzt erst mal nicht umgehauen. Nett, aber nicht mehr. Vielleicht fehlt etwas Honig? Alles irgendwie lasch. Zum alleinigen Verzehr fehlt der Kick.

Zane & Zack’s Hellfire Habanero Cream Cheese ist trotzdem zu gebrauchen – auf Crackern oder Nachos zum Beispiel. Scharf ist der Aufstrich nämlich und wenn ihr ihn auf etwas esst, was Eigengeschmack hat, dann kann der Aufstrich super damit harmonieren. Einfach mal auf verschiedenen Dingen ausprobieren.

You Can’t Handle This Hot Sauce

Mittwoch, 02. Juni 2010

You Can’t Handle This – das hältst du nicht aus. Klingt nach einer Herausforderung, der wir uns natürlich gestellt haben.

Die You Can’t Handle This Hot Sauce empfängt uns mit einer teuflischen Gestalt auf dem Etikett. Lacht die uns an oder lacht die uns aus? Ein schwarzes Samttuch schmückt den Flaschenhals – soll es später unsere Tränen trocknen?

Die Sauce ist dunkelbraun und dickflüssig. Optisch eher eine BBQ-Sauce. Liegt vielleicht am Rotwein-Essig, der neben Sirup, Zwiebeln, Knoblauch, Jalapenos, Oleoresin Capsicum, Zimt, Gewürznelken sowie Kräutern und Gewürzen die Zutatenliste schmückt. Wir vermuten, Oleoresin Capsicum (kommt sonst als Pfefferspray zum Einsatz) könnte die besagte Herausforderung sein.

Die Liste der Auszeichnungen für die You Can’t Handle This Hot Sauce ist lang. 1997 gab es den ersten Erfolg mit einem zweiten Platz beim Food Distribution Magazine Hot Sauce Shoot-Out. Dann folgte jedes Jahr eine weitere Huldigung bis hin zum dritten Platz beim Nationally Fiery Foods Challenge 2002 vom Chile Pepper Magazine. Die Sauce trat dabei regelmäßig in den schärfsten Kategorien auf.

Zuerst der Geruchstest. Der Zimt und die Jalapenos sind wahrnehmbar. Die Sauce sieht nicht nur aus wie eine BBQ-Sauce, sie riecht auch so. Dann der Fingertest. Ein Tropfen der You Can’t Handle This Hot Sauce verursachte schätzungsweise fünf Minuten intensives Brennen – gefühlt eine halbe Ewigkeit. Diese Sauce hat es wirklich in sich. Sie schmeckt zunächst nach Zimt, doch die Schärfe lässt nicht lange auf sich warten. Super zum Beispiel für Hot Wings-Marinaden, wegen der Schärfe aber keineswegs zum Dippen zu empfehlen.

Für eine Hot Sauce, die man vorsichtig dosieren sollte und tropfenweise auf Pizza, etc. gibt, müsste sie eigentlich dünnflüssiger sein. Das ist dann aber auch unser einziger Kritikpunkt. Ansonsten ein Tipp für echte Chiliheads.

Joe Perry’s Mango Peach Tango Hot Sauce

Dienstag, 01. Juni 2010

Joe Perry? Ist das nicht der Gitarrist von Aerosmith? Richtig, der ist das! Hardrock und Chilisaucen scheinen sich irgendwie magisch anzuziehen wie wir letztens schon im Fall von Zakk Wylde’s Shot to Hell Berserker Sauce berichteten. Nun wollten wir uns mal Joe Perry’s Hot Sauce schmecken lassen. Es ist seine zweite Hot Sauce nach der Rock Your World Boneyard Brew.

Ihr werdet es schon gemerkt haben: Fruchtige Hot Sauces sind uns immer einen Test wert. Joe Perry’s Mango Peach Tango trägt die Frucht ja schon im Namen, was erfahrungsgemäß für den Geschmack nichts heißen muss. Doch dieses Mal verrät schon der Geruchstest – Mangos und Pfirsiche sind hier nicht nur Bestandteil des Namens, sondern auch in der Sauce. Und selbst die Chilisorte riecht man als Kenner heraus – Habaneros. Zwiebeln, Knoblauch und Salz sind weitere Zutaten dieser Sauce.

Die mittlere Konsistenz der Sauce lässt sie geschmeidig auf den Löffel fließen. Deutlich zu erkennen: Mango- und Pfirsichstücken sowie die roten Habaneros. Dann der Geschmackstest – und die Joe Perry’s Mango Peach Tango Hot Sauce enttäuscht uns nicht. Das Aroma der Früchte harmoniert überragend gut mit der Schärfe der Habaneros. Selten haben wir eine Sauce so intensiv getestet, dass die Flasche danach fast leer war.

Das Potential der Joe Perry’s Mango Peach Tango Hot Sauce haben auch andere erkannt: In den US-amerikanischen Hard Rock Cafés gehört sie zum Inventar. Dort konnte man auch mal Tortillas bestellen, die mit in dieser Sauce mariniertem Fleisch gefüllt waren.

Joe Perry selbst lieferte bei der offiziellen Vorstellung seiner Sauce ein paar nette Rezeptideen, zu denen die Mango Peach Tango passt: gebratene Jacobsmuscheln und Shrimps, Schweinefilets sowie Chicken & Cheese Flautas. Viel Spaß beim Ausprobieren!