Ein Muss für Chiliheads: Naga 2010

06. Juli 2010

Wer noch tiefer in die Welt der Chilis eintauchen will, der sollte am 21. und 22. August 2010 beim Naga 2010 im finnischen Tampere vorbeischauen. Hier erfahrt ihr garantiert Dinge, die ihr bisher nicht wusstet und bekommt Chili-Gerichte serviert, die ihr nicht mehr vergessen werdet.

Die ganz Mutigen machen mit beim “Naga World Championship Eating Contest” und messen sich mit anderen Chiliheads aus der ganzen Welt beim Chili-Wettessen. Aufgetischt werden selbstverständlich die schärfsten Chilis der Welt, die der Veranstaltung auch ihren Namen geben.

Naga 2010 findet im rockigen Restaurant Jack the Rooster in Tampere statt – genau das richtige Ambiente für solch ein Event. Mehr Informationen gibt es auf naga2010.com.

Jake Albert’s Fuego Azul

05. Juli 2010

Wir sind stolz, als eine der ersten Chilihead-Seiten überhaupt die neue Jake Albert’s Fuego Azul Hot Sauce testen zu dürfen.

Jake Albert’s ist im kanadischen Ontario beheimatet und auf süß-scharfe Saucen spezialisiert. Die Fuego Azul (“blaues Feuer”) ist nach der Fuego Rojo (“rotes Feuer”) die zweite und damit neueste Kreation des Herstellers.

Während man bei der Fuego Rojo auf Granatapfel setzte, kommen bei der Fuego Azul wilde Blaubeeren zum Einsatz, die bei geringen Temperaturen zu einem Konzentrat verarbeitet werden. Hinzu kommen Quellwasser, Zucker aus biologischem Anbau, Cayennepfeffer, kanadischer Honig und frische Habaneros. Allein bei dieser Zutatenliste läuft uns das Wasser im Munde zusammen.

Das Aroma dieser Hot Sauce wird von den Blaubeeren und dem Honig dominiert. Einfach fantastisch. Fast wie eine Dessertsauce. Sie fließt ähnlich wie Honig auf den Teller und sieht so violett aus wie Blaubeeren aussehen müssen (und macht ebensolche typischen Flecken, wenn mal was daneben geht). Blaubeeren- und Habanero-Stückchen sind klar erkennbar. Yummy.

Geschmacklich trifft die Fuego Azul genau ins Schwarze. Die Ausgewogenheit zwischen fruchtiger Süße und fordernder Schärfe ist perfekt. So lecker, dass man sie löffelweise zu sich nehmen will. Aber probiert sie lieber auf Pfannkuchen, Eis und Crepes aus – unbeschreiblich gut. Sie ist in der Tat eher eine Dessertsauce, aber was für eine …

Jake Albert’s Fuego Azul

Bhut Jolokia – die schärfste Chili der Welt

28. Juni 2010

Die meisten Menschen würden sich nicht einmal trauen, eine Hot Sauce mit der Bhut Jolokia zu probieren. Einigen ist das aber offensichtlich nicht scharf genug und so essen sie die schärfste Chili der Welt pur. Das Fatale: Sie entfacht ihr Feuer erst relativ spät – dann aber richtig wie ihr hier sehen könnt:

White Chocolate Chip Habanero Cookies

26. Juni 2010

Wir lieben scharf. Und wir lieben Cookies. Und die Kombination von scharfen Habaneros und Süßem ist einfach toll. Folgendes Rezept für White Chocolate Chip Habanero Cookies hat es uns deshalb ganz besonders angetan:

  • 170 g brauner Zucker
  • 170 g Kristallzucker
  • 225 g weiche Butter oder Margerine
  • 1 Ei
  • 270 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 170 g White Chocolate Chips
  • 4 bis 6 kleingeschnittene Habaneros

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Beide Zuckersorten, Margerine/Butter und das Ei vermengen. Zum Mehl, Salz und Backpulver geben und alles zu einem Teig verarbeiten. Habaneros und die White Chocolate Chips gut untermischen. Masse mit Esslöffeln auf häufchenweise auf einem ungefetteten Backblech verteilen. Dann 8 bis 10 Minuten im vorgeheizten Backofen backen (oder bis die Cookies am Rand goldbraun sind – in der Mitte sollten sie noch schön saftig sein). Cookies abkühlen lassen und dann genießen!

CaJohn’s Jolokia Wing Sauce 10

23. Juni 2010

CaJohn’s Hot Sauces sind immer einen Versuch wert, wenn man ein echter Chilihead ist. CaJohn’s Jolokia Wing Sauce 10 stellt da keine Ausnahme dar. Mit ihrem Feuer-Etikett und unübersehbaren Aufschrift JOLOKIA kann man sie ohnehin schwer ignorieren. Jolokia assoziiert eigentlich immer sofort: Achtung, scharf! Und Typen wie uns zieht das magisch an. Es soll auch Leute geben, denen das schon zum Verhängnis geworden ist. Zudem sieht die orangefarbene Masse in der Flasche schon irgendwie herausfordernd aus. Wir wollten es wissen.

Vom Geruch her ist es eine typische Wing Sauce, dominiert von Chili- und Knoblaucharomen. Sie riecht nach Gemüse und ein wenig süß. Die orangene Farbe der dicken Sauce kommt wohl von den Karotten, die in Pulverform enthalten sind. Paprika, Zwiebeln und Erbsen wurden ebenfalls pulverisiert.

Durch die dicke Konsistenz, geschaffen durch pürierte Tomaten, Gemüse und Chilis, haftet die CaJohn’s Jolokia Wing Sauce 10 super an den Wings. Wer die Sauce pur probiert, wird sofort erschlagen von den verschiedenen Chilisorten (Red Savina Habaneros, Chile Caribe, Bhut Jolokia und Cayenne). Sie ist echt scharf, aber trotzdem sehr aromatisch.

Durch die vielen anderen Zutaten erreicht die CaJohn’s Jolokia Wing Sauce 10 keine Million Scoville wie andere Jolokia Hot Sauces. So könnt ihr die Sauce aber auch problemlos in größeren Mengen auf die Wings geben und sie genießen – solange ihr echte Chiliheads seid. Alle anderen: Vorsicht, it’s hot!

Green Bandit Basil Serrano Hot Sauce

21. Juni 2010

Nachdem wir nun schon so viele Hot Sauces getestet haben, die hervorragend zu mexikanischem Essen passen, stellen wir euch heute mal eine der italienischen Art vor – die Green Bandit Basil Serrano Hot Sauce.

Green steht dabei für die grüne Farbe der Sauce. Die kommt vom Basilikum, dem Hauptbestandteil und Hinweis auf den “Italian Style”. Wasser, Apfelsaft, Essig, Serrano Chilis, Habaneros, Salz, Zitronensaft-Konzentrat, Ingwer, Olivenöl und Knoblauchpulver bilden den Rahmen für das Basilikum.

Wer dieses Kraut nicht mag, sollte die Finger lassen von der Green Bandit Basil Serrano Hot Sauce. Denn Basilikum ist nicht nur #2 auf der Zutatenliste nach dem Wasser, sondern auch tatsächlich in rauen Mengen enthalten. Das riecht man und das schmeckt man. Begleitet von einer leichten zitronigen Note und einer mittleren Schärfe passt diese “Kräuter-Sauce” perfekt zu vielen italienischen Gerichten wie Pizza oder Pasta – nicht zuletzt wegen ihres pestoähnlichen Aussehens.

Die Green Bandit Basil Serrano Hot Sauce entstand angeblich aus einem geklauten Familienrezept. Ob Wahrheit oder Mythos – sie hat das besondere Etwas, auf das wir Chiliheads so abfahren.

Dont’ try this at home!

18. Juni 2010

Heute gibt’s mal wieder ein Video von uns für euch. Diese Jungs machen so ziemlich alles falsch und missachten die Grundregeln der Chiliheads. Selbst schuld! Bei 500.000 Scoville sollte man schon wissen, was man tut.

Have fun!

Blair’s Golden Death Hot Sauce

16. Juni 2010

Nicht wegzudenken aus unserem Blog sind die Hot Sauces von Blair’s. Deshalb heute die Blair’s Golden Death Hot Sauce für euch. Top oder Flop? Lest selbst!

Golden? Cool. Was ist denn golden an dieser Sauce? Die Kordel? Das Etikett? Na wohl am ehesten die Sauce selbst. Gelborange hätte es besser getroffen, aber das klingt natürlich nicht so toll. Und Goldgräberstimmung käme auch nicht auf. Von der Blair’s Golden Death Hot Sauce hörte man erstmals im Herbst 2009 als Blair Lazar von einer neuen “schönen tropischen Rumsauce” sprach. Klingt verlockend und so gar nicht nach dem, was uns die anderen, zumeist dunkelroten Death Hot Sauces bieten: Schärfe, Höllenschärfe.

Täuscht die hellere Farbe über die Kraft der Habanero hinweg? Wohl kaum, denn Habaneros findet man in der Zutatenliste nur als Pulver. Stattdessen lesen wir an erster Stelle Scotch Bonnets. Außerdem drin: frische Zwiebeln, Rohrzucker, Senfsamen, Salz + Kurkuma = Farbe und Ascorbinsäure.

Etikett und Aufmachung der Flasche weichen nicht von den anderen Death Hot Sauces ab. Verwirrt hat uns das Wort “Chipotle” auf dem Etikett. Denn Chipotles sind doch gar nicht enthalten laut Zutatenliste. War da ein Praktikant am Werk und hat das Layout des Etiketts verhauen? :-D

Tausende rote und helle Punkte durchziehen die orangefarbene – pardon, goldene – Flüssigkeit. Die Sauce riecht nach Essig und Zwiebeln, aber nicht unangenehm. Sie schmeckt anfangs auch vor allem nach Essig. Dann drängen Senf und Zwiebeln nach vorn. Nach drei, vier Sekunden kommt die Schärfe. Aber wie vermutet, hält dich sich in Grenzen. Tabasco-Level. Scharf ist anders.

Wir können Blair Lazar leider nicht zustimmen – für uns ist die Blair’s Golden Death Hot Sauce keine tropische Sauce. Dazu fehlt ein fruchtiges oder zumindest aromatisches Aroma. Die Sauce schmeckt nicht schlecht, aber sie wird bei uns schnell in Vergessenheit geraten.

I’m No Angel Hot Sauce

14. Juni 2010

Das Beste aus Himmel und Hölle verspricht uns die I’m No Angel Hot Sauce, die aus Tomaten, Habaneros, Wasser, Honig und einem Verdickungsmittel besteht. Hört sich erst mal wenig spektakulär an. Wir haben uns auf der Suche nach Engelchen und Teufelchen begeben.

Die I’m No Angel Hot Sauce sieht aus wie Tabasco, ist aber etwas dicker. Gelegentlich sieht man darin schwimmende schwarze Bestandteile, die nicht sonderlich unappetitlich ausschauen. Was auch immer das ist – die Zutatenliste verrät es uns nicht.

Beginnen wir wie immer mit dem Geruchstest. Hier dominieren Tomaten und Honig. Wer jetzt denkt, das klingt doch gut – es klingt leider nur so. Tatsächlich entpuppt sich diese Kombination als bittere Medizin. So riecht sie jedenfalls.

Gottseidank schmeckt die Sauce besser als sie riecht. Irgendwie süßlich wie Honig. Die Habaneros bahnen sich ihren Weg zu den Geschmacksnerven, aber nur kurzfristig. Dann merkt man die Tomaten und schlussendlich wieder den Honig.

Nun kann man sich die I’m No Angel Hot Sauce auf diverse Gerichte schmieren, um diesen einen besonderen Geschmack zu verleihen. Auf Omeletts beispielsweise. Um es kurz zu machen: Vergesst es! Der Kick bleibt aus. Es sei denn, ihr steht auf irgendwelche x-beliebigen süßen Saucen auf Eiergerichten.

I’m No Angel Hot Sauce verspricht viel, was die Sauce nicht halten kann. Wenn Sie kein Engel ist – teuflisch ist sie erst recht nicht. Die Habaneros werden völlig vom Honig überdeckt und das nimmt der Sauce die Schärfe. Die ist allenfalls etwas für Chili-Anfänger und Naschkatzen.

Georgia Peach and Vidalia Onion Hot Sauce

11. Juni 2010

Georgia Peach and Vidalia Onion Hot Sauce – ein Sauce, von der viele Leute schwärmen, sodass wir sie nun endlich auch mal testen mussten.

Die Liste der Awards für die Georgia Peach and Vidalia Onion Hot Sauce ist lang. Vom Sieg bei der National Fiery Food Show 1998 bis hin zum 1. Platz unter den Mild Hot Sauces bei den 2003 International Scovie Awards ist alles dabei. Die liebevoll Dekoration der Flasche mit dem roten Samttuch und der goldenen Kordel macht die Flasche zudem zu einem tollen Geschenk. Doch wir wollen vorher verkosten, was wir da so verschenken würden.

Der Award in der Kategorie Mild Hot Sauces lässt es schon vermuten – diese Sauce ist keine Herausforderung für Chiliheads. Und das, obwohl wir in der Zutatenliste einige Scharfmacher finden: Pürree aus roten Chlis, grüne Jalapenos, Cayennepfeffer und Capsicum-Öl. Außerdem Bestandteil der Georgia Peach and Vidalia Onion Hot Sauce: Wasser, Rohrzucker, Pfirsiche, Essig, Vidalia-Zwiebeln (anyone know it?), entwässerte Tomaten sowie Verdickungsmittel.

Mischt man all diese Zutaten, entsteht eine blutrote Sauce, von der Konsistenz her vergleichbar mit klassischen BBQ Sauces. Sie ist durchsetzt mit sichtbaren Stückchen von Pfirsich und Chili und riecht nach Zwiebeln und Pfirsichen.

Bereits die Verkostung der puren Sauce hat uns Appetit auf mehr gemacht. Da ist zum einen die Süße von Zucker und Frucht, zum anderen die Chilis und Zwiebeln – zusammen ein bemerkenswerter Geschmack. Anders als bei BBQ Sauces – wo wir den Vergleich nun schon bemüht haben – fehlt das Rauchige und der Essiggeschmack. Aber gerade das macht die Sauce so schmackhaft und besonders.

Wo immer ihr eine süße Chilisauce braucht – die Georgia Peach and Vidalia Onion Hot Sauce wird garantiert passen. Wir haben Chicken Wings damit mariniert und waren begeistert. Wohlgemerkt: Die Schärfe siedelt sich eher im unteren Bereich an. Daher eignet sich die Sauce auch für Chili-Einsteiger.