Mit ‘Hot Sauce’ getaggte Artikel

Wicked Cactus Sauce Head Hunter’s Paradise

Dienstag, 31. August 2010

Heute wird’s hier wieder fruchtig. Wir haben für euch die Wicked Cactus Sauce Head Hunter’s Paradise getestet. Warum diese Hot Sauce fruchtig ist, verrät der Name selbst nicht, aber ein Blick auf die Zutatenliste: Ananas steht hier an erster Stelle. Außerdem verarbeitet wurden: Apfelwein-Essig, Habaneros (soll ja eine Hot Sauce sein), Orangen, Paprika, Salz und Gewürze.

Man sollte wirklich auf fruchtige Hot Sauces stehen, wenn man sich für die Wicked Cactus Sauce Head Hunter’s Paradise entscheidet. Denn die Ananas ist so dominant, dass sie einem in der Nase kitzelt, sobald sich diese der Flasche nähert. Lecker. Essig und Orangen sind ebenfalls wahrnehmbar.

Die orange-gelbe Sauce ist relativ dünn und durchzogen von kleinen roten Chili-/Paprika-Punkten und dem Fruchtfleisch der Orangen (keine Angst, die Sauce ist kein Valensina-Ersatz). Als problematisch erweist sich die Kappe auf der Flasche, die ein so dünnes Loch hat, dass kaum Sauce durchkommt. Der Sinn hat sich uns bis heute nicht erschlossen. Soll das eine Warnung sein, nicht zuviel von der Hot Sauce zu nehmen? Aus wirtschaftlicher Sicht jedenfalls nicht nachvollziehbar.

Geschmacklich ist die Sauce jedoch ein Volltreffer. Ananas und Orangen verwöhnen den Gaumen, ohne dass die Sauce zuuu süß ist. Dazu mischen sich die Säure des Essigs und die Schärfe der Chilis – einfach genial. Man kommt in Versuchung, die Wicked Cactus Sauce Head Hunter’s Paradise pur zu trinken, aber sie macht sich auch gut zu Hähnchenfilets oder auf einer Pizza.

Dat’s Nice Datil Pepper Sauce

Montag, 09. August 2010

Heute stellen wir euch mal wieder eine Hot Sauce vor, nämlich die Dat’s Nice Datil Pepper Sauce. Datil-Chilis haben die Schärfe der Habaneros, sind aber süßer und fruchtiger. Man sagt, sie hätten 100.000 bis 300.000 Scoville. Sie werden hauptsächlich in St. Augustine, Florida, angebaut. In Europa sind Datil-Chilis vor allem in der Küche Menorcas anzutreffen.

Die Dat’s Nice Datil Pepper Sauce enthält Ketchup, Onions, Datil-Chilis, grünen Paprika, Zucker, Gurken, braunen Zucker, gerösteten Knoblauch, Reisessig in verschiedenen Variationen, Reiswein-Essig, Knoblauch, Salz,  Worcestershire Sauce und schwarzen Pfeffer. Hui, da wurde aber ordentlich was zusammen gemixt.

Die Sauce riecht nach Ketchup, Zwiebeln und irgendwie auch nach sauren Gurken. Und der Essig sticht etwas in die Nase – ist ja auch ne Menge drin davon. Der Geruch sagt uns alles in allem nicht zu, aber das ist wie immer Geschmackssache (oder Geruchssache?). Dat’s Nice Datil Pepper Sauce beinhaltet nicht nur Ketchup, die Sauce fließt euch wie eben solcher in einer rotbraunen Farbe aus der Flasche. Sieht nicht unappetitlich aus.

Während uns der Riechtest nicht überzeugen konnte, schafft es der erste Kontakt mit unseren Geschmackssnerven. Ein tomatiges Aroma, Paprikanoten und die Datil-Chili machen sich sofort im Mund breit und sorgen für ein echtes Aha-Erlebnis. Man bemerkt auch Stückchen von Knoblauch und schwarzem Pfeffer.

Wir haben die Dat’s Nice Datil Pepper Sauce auf einem Burger ausprobiert und waren positiv überrascht. Ein toller Begleiter für das Rindfleisch, der dem Fleischaroma genug Platz lässt und es einfach nur pikant und lecker würzt. Man kann die Sauce aber auch prima als Ketchup-Ersatz für Pommes & Co. einsetzen. Die volle Schärfe der Datil-Chilis kommt übrigens nicht zur Geltung.

Jake Albert’s Fuego Azul

Montag, 05. Juli 2010

Wir sind stolz, als eine der ersten Chilihead-Seiten überhaupt die neue Jake Albert’s Fuego Azul Hot Sauce testen zu dürfen.

Jake Albert’s ist im kanadischen Ontario beheimatet und auf süß-scharfe Saucen spezialisiert. Die Fuego Azul (“blaues Feuer”) ist nach der Fuego Rojo (“rotes Feuer”) die zweite und damit neueste Kreation des Herstellers.

Während man bei der Fuego Rojo auf Granatapfel setzte, kommen bei der Fuego Azul wilde Blaubeeren zum Einsatz, die bei geringen Temperaturen zu einem Konzentrat verarbeitet werden. Hinzu kommen Quellwasser, Zucker aus biologischem Anbau, Cayennepfeffer, kanadischer Honig und frische Habaneros. Allein bei dieser Zutatenliste läuft uns das Wasser im Munde zusammen.

Das Aroma dieser Hot Sauce wird von den Blaubeeren und dem Honig dominiert. Einfach fantastisch. Fast wie eine Dessertsauce. Sie fließt ähnlich wie Honig auf den Teller und sieht so violett aus wie Blaubeeren aussehen müssen (und macht ebensolche typischen Flecken, wenn mal was daneben geht). Blaubeeren- und Habanero-Stückchen sind klar erkennbar. Yummy.

Geschmacklich trifft die Fuego Azul genau ins Schwarze. Die Ausgewogenheit zwischen fruchtiger Süße und fordernder Schärfe ist perfekt. So lecker, dass man sie löffelweise zu sich nehmen will. Aber probiert sie lieber auf Pfannkuchen, Eis und Crepes aus – unbeschreiblich gut. Sie ist in der Tat eher eine Dessertsauce, aber was für eine …

Jake Albert’s Fuego Azul

You Can’t Handle This Hot Sauce

Mittwoch, 02. Juni 2010

You Can’t Handle This – das hältst du nicht aus. Klingt nach einer Herausforderung, der wir uns natürlich gestellt haben.

Die You Can’t Handle This Hot Sauce empfängt uns mit einer teuflischen Gestalt auf dem Etikett. Lacht die uns an oder lacht die uns aus? Ein schwarzes Samttuch schmückt den Flaschenhals – soll es später unsere Tränen trocknen?

Die Sauce ist dunkelbraun und dickflüssig. Optisch eher eine BBQ-Sauce. Liegt vielleicht am Rotwein-Essig, der neben Sirup, Zwiebeln, Knoblauch, Jalapenos, Oleoresin Capsicum, Zimt, Gewürznelken sowie Kräutern und Gewürzen die Zutatenliste schmückt. Wir vermuten, Oleoresin Capsicum (kommt sonst als Pfefferspray zum Einsatz) könnte die besagte Herausforderung sein.

Die Liste der Auszeichnungen für die You Can’t Handle This Hot Sauce ist lang. 1997 gab es den ersten Erfolg mit einem zweiten Platz beim Food Distribution Magazine Hot Sauce Shoot-Out. Dann folgte jedes Jahr eine weitere Huldigung bis hin zum dritten Platz beim Nationally Fiery Foods Challenge 2002 vom Chile Pepper Magazine. Die Sauce trat dabei regelmäßig in den schärfsten Kategorien auf.

Zuerst der Geruchstest. Der Zimt und die Jalapenos sind wahrnehmbar. Die Sauce sieht nicht nur aus wie eine BBQ-Sauce, sie riecht auch so. Dann der Fingertest. Ein Tropfen der You Can’t Handle This Hot Sauce verursachte schätzungsweise fünf Minuten intensives Brennen – gefühlt eine halbe Ewigkeit. Diese Sauce hat es wirklich in sich. Sie schmeckt zunächst nach Zimt, doch die Schärfe lässt nicht lange auf sich warten. Super zum Beispiel für Hot Wings-Marinaden, wegen der Schärfe aber keineswegs zum Dippen zu empfehlen.

Für eine Hot Sauce, die man vorsichtig dosieren sollte und tropfenweise auf Pizza, etc. gibt, müsste sie eigentlich dünnflüssiger sein. Das ist dann aber auch unser einziger Kritikpunkt. Ansonsten ein Tipp für echte Chiliheads.

Joe Perry’s Mango Peach Tango Hot Sauce

Dienstag, 01. Juni 2010

Joe Perry? Ist das nicht der Gitarrist von Aerosmith? Richtig, der ist das! Hardrock und Chilisaucen scheinen sich irgendwie magisch anzuziehen wie wir letztens schon im Fall von Zakk Wylde’s Shot to Hell Berserker Sauce berichteten. Nun wollten wir uns mal Joe Perry’s Hot Sauce schmecken lassen. Es ist seine zweite Hot Sauce nach der Rock Your World Boneyard Brew.

Ihr werdet es schon gemerkt haben: Fruchtige Hot Sauces sind uns immer einen Test wert. Joe Perry’s Mango Peach Tango trägt die Frucht ja schon im Namen, was erfahrungsgemäß für den Geschmack nichts heißen muss. Doch dieses Mal verrät schon der Geruchstest – Mangos und Pfirsiche sind hier nicht nur Bestandteil des Namens, sondern auch in der Sauce. Und selbst die Chilisorte riecht man als Kenner heraus – Habaneros. Zwiebeln, Knoblauch und Salz sind weitere Zutaten dieser Sauce.

Die mittlere Konsistenz der Sauce lässt sie geschmeidig auf den Löffel fließen. Deutlich zu erkennen: Mango- und Pfirsichstücken sowie die roten Habaneros. Dann der Geschmackstest – und die Joe Perry’s Mango Peach Tango Hot Sauce enttäuscht uns nicht. Das Aroma der Früchte harmoniert überragend gut mit der Schärfe der Habaneros. Selten haben wir eine Sauce so intensiv getestet, dass die Flasche danach fast leer war.

Das Potential der Joe Perry’s Mango Peach Tango Hot Sauce haben auch andere erkannt: In den US-amerikanischen Hard Rock Cafés gehört sie zum Inventar. Dort konnte man auch mal Tortillas bestellen, die mit in dieser Sauce mariniertem Fleisch gefüllt waren.

Joe Perry selbst lieferte bei der offiziellen Vorstellung seiner Sauce ein paar nette Rezeptideen, zu denen die Mango Peach Tango passt: gebratene Jacobsmuscheln und Shrimps, Schweinefilets sowie Chicken & Cheese Flautas. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Cajun Heat Liquid Napalm Hot Sauce

Freitag, 28. Mai 2010

Hot Sauces, die mit dem Scovie Award ausgezeichnet wurden, sind immer einen Test wert. So auch die Cajun Heat Liquid Napalm Hot Sauce, die 2009 den 1. Preis als “Hot Sauce – Unique” und den 2. Preis als  “Hot Sauce – Louisiana-Style” erhielt. Und dabei handelt es sich bei Cajun Heat quasi um Newscomer – Respekt. Die Jungs scheinen ihr Handwerk zu verstehen.

Die Zutatenliste der Liquid Napalm Hot Sauce ist kommentiert mit “If you knew, you wouldn’t eat it”. Nun, das sagt man aber auch über Dinge, die man besser nicht essen WILL. Glücklicherweise ist das hier nicht so. Die Sauce besteht aus Habaneros, Essig und Cajun-Gewürzen. Knoblauch scheint auch drin zu sein, jedenfalls lässt das der Geruch vermuten, der ansonsten von Essig und Pfeffer dominiert wird.

Die Konsistenz der Sauce überrascht uns positiv. Es ist nicht eine dieser dünnflüssigen Louisiana-Saucen, sondern dick und durchsetzt mit Chilistücken. Die schöne rote Farbe (normalerweise sind die Louisiana-Saucen eher orange) regt den Appetit an. Und der wird dann gestillt von einer aromatischen Hot Sauce, die nach Habaneros und Essig schmeckt. Die Gewürze kommen nur schwerlich durch, aber irgendwie passt alles.

Die Cajun Heat Liquid Napalm Hot Sauce passt nicht nur wegen des Aussehens und der Konsistenz perfekt zu Chili con Carne. Es gibt dem Gericht den gewissen Kick und macht es erst komplett. Wirklich gelungen.

Dass die Sauce Chili-Pfiff hat, könnt ihr hier sehen:

Cajun Heat Liquid Napalm Hot Sauce

Slap Your Mama Hot Sauce

Montag, 24. Mai 2010

Slap your mama? Nanana, wer wird denn gleich seine Mutter schlagen? “So good you’ll want to…” steht auf dem comicartigen Label der Flasche.

Slap Your Mama Hot Sauce ergießt sich ähnlich geschmeidig wie der berühmte Heinz Ketchup übers Essen – schön gleichmäßig ohne ploppende Stücken. Die hellbraune Flüssigkeit ist durchsetzt mit farbigen Gewürzen und Chilisamen und sieht appetitlich aus. Sie riecht sehr würzig – nach Habaneros und Essig, aber auch die Senfkörner riecht man raus. Was ist noch drin? Knoblauch, Karotten, Salz und Gewürze.

Am besten schmeckt die Slap Your Mama Hot Sauce wegen des einzigartigen Habanero-Aromas zu mexikanischem Essen, zum Beispiel im Chili con carne oder auf einer Burrito. Das liegt an dem tollen Zusammenspiel der Habaneros mit Käse oder Fleisch. Einfach lecker! Auch toll auf gegrillten Steaks – unser Tipp für den bevorstehenden Sommer.

Slap Your Mama Hot Sauce ist sicherlich keine außergewöhnlich gute Sauce, aber wir würden nicht von der Tischkante schubsen, denn sie macht ihren Job. Echte Chiliheads werden von einer pikanten Sauce sprechen, allen anderen wird wahrscheinlich der Rachen brennen.

Caffeine Capsaicin Nirvana Hot Sauce

Donnerstag, 20. Mai 2010

Weil sie die Caffeine Capsaicin Nirvana Hot Sauce so besonders machen, starten wir unseren heutigen Post gleich mal mit den Zutaten: Liebe (hoffentlich viel davon), Zwiebeln, Reisessig, Kaffee, Naga Jolokia und schwarzer Pfeffer. Das Besondere daran ist sicher der Kaffee – wir kannten bisher keine Hot Sauce mit unserem morgentlichen Wachmacher, den wir immer pur trinken. An unseren Kaffee kommen normalerweise nicht mal Milch und Zucker und nun sollen wir ihn mit Zwiebeln und Chili zu uns nehmen?

Die bitterschokoladen-braune Sauce ist dünn mit püriertem Etwas, das gern mal am Flaschenrand kleben bleibt. Darin klar zu erkennen: der schwarze Pfeffer – oder ist das Kaffeesatz? Der Geruch ist weniger einladend – der pure Essig. Aber es soll ja Leute geben, die das mögen. Bei einer Hot Sauce, die sich Caffeine Capsaicin Nirvana nennt, hätten wir aber eher mit einem vertrauten Kaffeegeruch gerechnet.

Geschmacklich wird die Sauce neben dem Essig vom Pfeffer dominiert – und nicht etwa von Kaffee. Wer enttäuscht ist, dass die Sauce nicht nach Kaffee riecht und erwartet, dass sie wenigstens danach schmeckt – you are wrong.

Die Schärfe liegt im oberen Drittel ohne alle anderen Zutaten zu überlagern. Die Caffeine Capsaicin Nirvana Hot Sauce macht sich fantastisch auf mexikanischem Essen, dem sie das gewisse Etwas verleiht. Auch zu gebratenem Burgerfleisch schmeckt sie einfach super. Unbedingt ausprobieren!

Sriracha Hot Chili Sauce

Montag, 17. Mai 2010

Ihr kennt doch sicher auch diese Chili-Saucen in den China-Restaurants, die in den “dekorativen” Plastikflaschen abgefüllt sind. Die Sriracha Hot Chili Sauce, die wir am Männertag eingeweiht haben, steht in genau so einer Flasche. Doch das konnte uns nicht abschrecken – Zunge raus, Sauce drauf!

Sri Racha ist eigentlich eine Küstenstadt im Osten Thailands und genau dort wurde diese Sauce ursprünglich hergestellt. Die Sriracha Hot Chili Sauce wird jedoch in Los Angeles produziert, wo die Firma Huy Fong Foods ansässig ist. Dorthin flüchtete Anfang der 80er Jahre der Gründer des Unternehmens aus dem Vietnamkrieg. In Asien wird diese Art von Chili-Sauce wie Ketchup in westlichen Ländern benutzt. Ihr ahnt es schon – echten Chiliheads kann die wahrscheinlich nichts anhaben.

Bestandteile der Sriracha Hot Chili Sauce sind Chilis, Knoblauch, Zucker, Salz, Essig, Wasser, Geschmacksverstärker und Verdickungsmittel sowie Säuerungs- undKonservierungsmittel. Klingt langweilig oder? Finden wir auch! Die Sauce ist eher dünnflüssig. Das Originalrezept kam in Kalifornien ursprünglich nur bei den Asiaten gut an. Daraufhin machte man die Sauce süßer und dicker und heute findet man sie in den USA wirklich überall.

Das Rot der Flasche soll die Farbe der Sauce wiedergeben. Das haut auch hin. Der Geschmack ist wirklich gut – die Chilis schmecken leicht rauchig und harmonieren gut mit dem Knoblauch. Interessanterweise unterscheidet sich die Schärfe offensichtlich von Flasche zu Flasche. In einer unserer Flaschen entfaltete Sriracha Hot Chili Sauce ihre volle Schärfe, in der anderen einen kurzen Schärfekick, der schnell wieder verflogen war.

Übrigens: Schaut vor dem Kauf der Sauce von Huy Fong Foods genau hin – häufig werden Kopien von anderen Firmen angeboten.

Sriracha Hot Chili Sauce

Wanza’s Wicked Temptation Hot Sauce

Mittwoch, 12. Mai 2010

Wanza? Ist das ein Name? Ein Frauenname? Könnte sein, wenn man sich das Label von CaJohn’s Wanza’s Wicked Temptation Hot Sauce so anschaut. Die Umrisse einer langhaarigen Person sind da zu sehen – und Feuer. Was will uns dieses Label sagen? Wir werden es rausfinden.

Wanza’s Wicked Temptation Hot Sauce besteht aus Essig, Habaneros, Capsaicin-Öl, Tomaten, Senf, Papaya, Guave, Ananas, Banane, Wasser, Zucker, Passionsfrucht-Saft und Guavensaft. Klingt erstmal wie eine exotische Sauce bei all den Früchten. Wären da nicht die 2 Millionen Scoville … die lassen uns etwas vorsichtiger an die Sache rangehen.

Die recht dicke, rote Sauce steckt in einer Flasche mit Tropfenverschluss – eine eindeutige Warnung davor, Wanza’s Wicked Temptation Hot Sauce in rauen Mengen aufs Fleisch zu schütten. Also probieren wir es erst mal mit einem Tropfen davon. Der erste Kontakt scheint harmlos, doch dann – boah, zieht die durch. Wir spüren jedes einzelne Scoville. Wir schmecken … hmm … nichts außer das Capsaicin. Die Sauce ist scharf, aber nicht aromatisch. Die vielen Früchte – sie sind nur ganz kurz zu merken. Die Schärfe überdeckt einfach alles.

Zum puren Verzehr eignet sich die Wanza’s Wicked Temptation Hot Sauce also nicht nur wegen ihrer Schärfe, sondern auch wegen ihres kaum vorhandenen Geschmacks. Zum Befeuern von Suppen hingegen gibt es wohl kaum etwas Schärferes unter den 10er-Saucen.